Juristischer Workshop sorgt für lebendige Diskussionen beim
7. Open Search Symposium #ossym25
Das PriDI-Team stellt den aktuellen Projektstand zu Anforderung- und Gestaltungsmustern für einen offenen Webindex auf der Konferenz #ossym25 in Helsinki vor
Das 7. Internationale Open Search Symposium #ossym25 lud die Teilnehmer 2025 in den hohen Norden – nach Helsinki. Auf der Konferenz trifft sich die europäische und internationale Open Search Community, um Ideen und Konzepte einer offenen Internetsuche zu diskutieren und weiterzuentwickeln. Das PriDI-Team war 2025 mit mehreren Mitgliedern vor Ort, um den aktuellen Projektstand vorzustellen und mit den Konferenzteilnehmer:innen zu diskutieren.
Paul Christopher Johannes und Charlotte Werther auf der Konferenz #ossym25
Das ossym25 begann mit spannenden Keynotes von u.a. Henna Virkkunen, Vizepräsidentin der Europäischen Kommission und zuständig für die Bereiche Technische Souveränität, Sicherheit und Demokratie. Am Nachmittag des ersten Konferenztages stellten die PriDI-Juristen Paul Johannes und Charlotte Werther den aktuellen Stand der Anforderungs- und Gestaltungsmuster vor, die im Rahmen des Projekts entwickelt werden. Gegenstand ihres Vortrags war außerdem ein Überblick über die für den offenen Webindex relevanten rechtlichen Regelungen – insbesondere das Haftungsregime des Digital Services Act (DSA), die KI-Verordnung sowie die Dauerbrenner Datenschutz-Grundverordnung und Urheberrecht. Um den offenen Webindex in Deutschland und Europa rechtssicher aufbauen und betreiben zu können, braucht es Anpassungen dieser Regelungen. Wie das aussehen könnte, haben Paul Johannes und Charlotte Werther im Rahmen ihres Vortrags skizziert.
Die Teilnehmer diskutierten im Anschluss lebhaft mit den Juristen. Im Mittelpunkt standen dabei urheberrechtliche Aspekte, insbesondere im Zusammenhang mit dem Training von KI-Modellen und der Zulässigkeit von Snippets.
Das PriDI-Team konnte viele spannende Impulse mitnehmen und freut sich schon auf das 8. Open Search Symposium, das im Oktober 2026 in Berlin stattfinden wird. Auch dort werden die PriDI-Themen wieder intensiv diskutiert. Ziel ist es, die bis dahin entstandenen Anforderungs- und Gestaltungsmuster in Berlin einem weiteren Praxistest zu unterziehen und die Nutzbarkeit von Expert:innen aus der Informatik begutachten zu lassen.



